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Ocimum 'Tauris'

Berg-Basilikum

Das Bild zeigt eine Schale mit grünem Pesto, dekoriert mit frischen Basilikumblättern. Im Hintergrund sind üppige Blätter des Berg-Basilikums (Ocimum basilicum 'Mountain') zu sehen. Daneben liegen kleine, rote Tomaten und ein Löffel mit etwas Pesto, was das frische Aroma des Gerichts hervorhebt.

Küchenkraut

Der Berg-Basilikum 'Tauris' ist eine besonders robuste Sorte, die sich auch im Freilandanbau durch ihre Widerstandsfähigkeit gegen Wind und Wetter auszeichnet. Obwohl er wie andere Basilikumarten Temperaturen unter 5°C nicht verträgt, beeindruckt er durch seinen üppigen Ertrag. Ideal also, wenn du reichlich Pesto herstellen möchtest!

  • Blütenfarbe

    weiß

  • Standort

    sonnig

  • Geeignet für Töpfe

  • Insektenfreundliche Blüten

  • Blütezeit

    Juli, August, September

  • Höhe

    50

  • Breite

    30

  • Gießen

    Regelmäßig Wasser

  • Düngen

    Regelmäßig Düngen

Infos auf einen Blick

Die Faktenbox

  • Lebensform: mehrjährig, frostfreie Überwinterung
  • Höhe/Breite: 50-60 cm hoch, 30 cm breit
  • Blütenfarbe: weiß
  • Blütezeit: Juli-September
  • Insektenfreundlich: ja
  • Eignung für Töpfe: ja
  • Standort: sonnig
  • Wasserbedarf: regelmäßig, nicht austrocknen lassen
  • Düngung: regelmäßig mit Kräuterdünger
  • Kälteempfindlichkeit: ja, verträgt keine Temperaturen unter 5°C
  • Pflanzzeit: ab Anfang Mai
  • Ernte: Blätter, am besten frisch verwenden

Berg-Basilikum

Wissenswertes

LEBENSFORM & WUCHSEINGENSCHAFTEN

Berg-Basilikum 'Tauris' wächst ausdauernd und erreicht eine Höhe von 50-60 cm sowie eine Breite von etwa 30 cm. Die Pflanze benötigt eine frostfreie Überwinterung, um Jahr für Jahr zu gedeihen.

FÖRDERT DIE BIODIVERSITÄT 

Die Blüten des Berg-Basilikums ziehen aufgrund ihres Nektar- und Pollenangebots verschiedene Insektenarten an, insbesondere Bienen und Schmetterlinge. Diese Pflanze ist besonders attraktiv für Honigbienen, die effizient Nektar und Pollen sammeln, sowie für Wildbienenarten, die in der Nähe nisten oder ihren Lebensraum haben. Auch einige Schmetterlingsarten, die von aromatischen und nektarreichen Pflanzen angezogen werden, besuchen häufig die Blüten des Berg-Basilikums.

STANDORT & BODENEIGENSCHAFTEN

Der Berg-Basilikum liebt sonnige Standorte und fühlt sich besonders wohl, wenn er in gut durchlässiger, nährstoffreicher Kräutererde wächst. Für optimales Wachstum und üppige Erträge solltest du ihn regelmäßig mit einem natürlichen Kräuterdünger wie Schafwollpellets versorgen. Diese Art von Dünger fördert nicht nur die Gesundheit der Pflanze, sondern verbessert auch die Bodenqualität und unterstützt eine nachhaltige Gartenpraxis. Achte darauf, dass der Boden feucht, aber nicht nass ist, da stehende Nässe dem Basilikum schaden kann.

PFLEGE & RUNDHERUM

Um eine gesunde Basis zu entwickeln, ist es ratsam, mit der ersten Ernte etwas zu warten. Dies ermöglicht der Pflanze, kräftiger zu werden und später umso üppiger zu gedeihen. Regelmäßiges Zurückschneiden fördert nicht nur das Wachstum, sondern sorgt auch für dichtere und buschigere Pflanzen, was den Ertrag weiter steigert.

PFLANZNACHBARN

Basilikum hat einige gesundheitsfördernde Eigenschaften auf andere Pflanzen, die ihn zu einem nützlichen Begleiter im Garten machen:

  • Schädlingsabwehr: Basilikum sondert ätherische Öle ab, die Schädlinge wie Blattläuse, Mücken und weiße Fliegen fernhalten. Diese Eigenschaft macht ihn zu einem idealen Pflanznachbarn für empfindlichere Pflanzen, die häufig von diesen Schädlingen befallen werden, wie zum Beispiel Tomaten oder Paprika.
  • Förderung des Wachstums: Basilikum kann durch seine Abwehrkräfte gegenüber Schädlingen das Wachstum von benachbarten Pflanzen unterstützen, indem es sie vor Schädlingsbefall schützt.
  • Günstige Pflanznachbarschaft: Als Teil einer Mischkultur kann Basilikum in der Nähe von Gemüsepflanzen wie Tomaten, Gurken oder Zucchini gepflanzt werden. Er verbessert nicht nur das mikroklimatische Umfeld durch die Abgabe von Feuchtigkeit und ätherischen Ölen, sondern fördert durch die Schädlingsabwehr das allgemeine Wachstum.

Durch diese Eigenschaften ist Basilikum nicht nur in der Küche wertvoll, sondern trägt auch aktiv zu einem gesunden, ausgewogenen Garten bei.

ESSBARE BLÜTEN FÜR KULINARISCHE GENÜSSE

Die Blüten des Berg-Basilikums sind hervorragend als essbare Dekoration geeignet. Sie haben einen milden, leicht würzigen Geschmack, der gut zu vielen Gerichten passt, ohne zu dominant zu wirken. Du kannst sie verwenden, um Salate, Suppen, Vorspeisen oder auch Desserts optisch aufzuwerten. Die zarten, weißlichen Blüten verleihen jedem Gericht einen frischen, dekorativen Akzent und bringen zusätzlich ein dezentes Basilikumaroma mit. Sie sind somit nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern bieten auch eine geschmackliche Bereicherung.

KULINARISCHE IDEEN IN DER KÜCHE

Die frischen Blätter des Berg-Basilikums sind ein wahres Multitalent in der Küche und bieten ein intensives Aroma, das perfekt zu mediterranen Gerichten passt. Du kannst die Blätter direkt nach der Ernte für Salate, als frische Garnitur auf Pizza oder in Pastagerichten verwenden. Besonders gut kommen sie auch in Pestos zur Geltung, wo sie mit ihrem kräftigen Geschmack eine aromatische Basis bilden. Frische Basilikumblätter harmonieren hervorragend mit Tomaten, Olivenöl und Knoblauch und sind damit ideal für klassische italienische Rezepte wie Bruschetta oder Caprese.

Hier ein einfaches Rezept für Basilikum-Pesto, das die Frische der Blätter optimal zur Geltung bringt:

Klassisches Basilikum-Pesto

Zutaten:

  • 100 g frische Basilikumblätter (am besten Berg-Basilikum)
  • 50 g Pinienkerne, leicht angeröstet
  • 50 g Parmesan, frisch gerieben
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 150 ml Olivenöl (hochwertig)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

  • Pinienkerne rösten: Röste die Pinienkerne leicht in einer Pfanne, bis sie eine goldene Farbe annehmen. Lass sie etwas abkühlen.
  • Alle Zutaten mixen: Gib die Basilikumblätter, geriebenen Parmesan, Knoblauchzehen und die abgekühlten Pinienkerne in einen Mixer. Füge langsam das Olivenöl hinzu, bis eine cremige Konsistenz entsteht.
  • Abschmecken: Schmecke das Pesto mit Salz und Pfeffer ab und füge bei Bedarf mehr Olivenöl hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  • Servieren: Das Pesto passt hervorragend zu Pasta, als Brotaufstrich oder als Würze für Gemüsegerichte.

Tipp: Du kannst auch einige der zarten Basilikumblüten mit in das Pesto mixen, um dem Pesto eine besondere Note zu verleihen und die Blüten als dekoratives Highlight auf der fertigen Pasta verwenden.

Das Basilikum-Pesto ist ein vielseitiges, aromatisches Highlight, das Gerichte nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch aufwertet.

BLÜTEN VERÄNDERN DEN GESCHMACK

Die Blätter des Basilikums schmecken tendenziell weniger intensiv, wenn die Pflanze in die Blüte geht. Während der Blütezeit verwendet die Pflanze mehr Energie für die Blüten- und Samenbildung, was dazu führt, dass das Aroma der Blätter schwächer wird und die Blätter manchmal leicht bitter schmecken können.

Dennoch können die Blätter weiterhin geerntet und verwendet werden, auch wenn das Aroma nicht mehr ganz so stark ist wie vor der Blüte. Um das volle Aroma zu bewahren, ist es ideal, Basilikumblätter vor der Blüte zu ernten oder die Blütenstände regelmäßig abzuschneiden, um die Blütenbildung zu verzögern und das Blattwachstum zu fördern.

BASILIKUM HALTBAR MACHEN

Der Geschmack von Basilikum verändert sich deutlich, wenn die Blätter getrocknet werden. Frische Basilikumblätter haben ein intensives, leicht süßliches und würziges Aroma, das für viele mediterrane Gerichte unverzichtbar ist. Beim Trocknen verliert Basilikum jedoch einen Großteil seines frischen, aromatischen Geschmacks, und es bleibt nur ein milderer, weniger intensiver Geschmack zurück.

Für die volle Aromaentfaltung ist es daher ideal, Basilikum frisch zu verwenden. Alternativ kannst du die Blätter auch einfrieren oder in Öl einlegen, um das frische Aroma besser zu konservieren. Beide Methoden helfen, das intensive Basilikumaroma länger zu bewahren als durch Trocknen.

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