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Bierrettich

Frisch geschnittener Bierrettich in einer Glasschale, garniert mit Petersilie, daneben ganze weiße Rettichknollen mit grünen Blättern auf einem rustikalen Holztisch.

Bierrettich, in Bayern liebevoll „Radi“ genannt, ist ein echter Klassiker der Alpenregion. Mit seinem kräftigen Geschmack und knackigen Biss gehört er einfach zur Brotzeit dazu – am besten frisch geschnitten, leicht gesalzen und mit einem kühlen Bier genossen.

  • Standort

    sonnig, halbschattig

  • Pflanzzeit

    März, April, Mai, Juni

Infos auf einen Blick

Die Faktenbox

  • Pflanztermin: April – Juni (Freiland), ab März im geschützten Anbau
  • Abstand: ca. 20 cm
  • Kulturdauer: 2–3 Monate
  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Erde: humos, locker, durchlässig
  • Gießen: gleichmäßig feucht halten
  • Düngung: Mittelzehrer – Kompost oder Schafwollpellets einarbeiten
  • Kälteschutz: Bei Spätfrost mit Vlies abdecken
  • Schutz: Auf Schneckenschutz achten (v. a. Jungpflanzen)

Bierrettich

Wissenswertes

Geschmack & Verwendung

Der weiße Rettich schmeckt frisch, pikant und leicht scharf – perfekt für den Sommer. Traditionell wird er in feine Scheiben gehobelt, gesalzen und zu Brezeln, Brot oder Aufstrichen serviert. Auch als gesunder Snack oder Salatzutat macht er eine gute Figur, denn Radi stärkt das Immunsystem.

  • Tipp: Hoble den Rettich dünn, salze ihn leicht und lass ihn ein paar Minuten ziehen – so wird er besonders knackig und mild.

Anbau leicht gemacht

Bierrettich wächst zuverlässig von April bis Juni im Freiland, im geschützten Anbau sogar schon ab März. Er liebt sonnige bis halbschattige Plätze und humosen, gut durchlässigen Boden. Regelmäßiges Gießen ist wichtig, damit die Wurzeln saftig bleiben und nicht verholzen oder hohl werden.

  • Pflanztipp: Setze Radi-Pflanzen mitsamt des Holzfaser-Töpfchens in die Erde und reiße vorher den Boden ab – so können die Wurzeln ungehindert nach unten wachsen.
  • Boden-Tipp: In schweren Lehmböden wächst Rettich oft krumm oder rissig. Besser ist lockere, sandig-lehmige Erde – oder du verbesserst den Boden mit Kompost und Sand.

Pflanzpartner / Mischkultur

• Gute Nachbarn: Bohnen, Salate, Spinat, Gurken.
• Ungünstig: Andere Kreuzblütler wie Kohl, Radieschen oder Rucola, da sie ähnliche Schädlinge anziehen.

Ernte-Tipp

Sobald die Wurzeln kräftig ausgebildet sind, kannst du ernten. Am besten schmeckt Radi frisch aus dem Beet – an heißen Tagen leicht gekühlt servieren.

Gärtnerwissen kompakt

Bierrettich liebt lockeren, humosen Boden und gleichmäßige Feuchtigkeit.
Regelmäßiges Gießen verhindert, dass die Wurzeln pelzig oder hohl werden.

  • Spezialtipp: Erde regelmäßig lockern und Staunässe vermeiden – so bilden sich glatte, knackige Wurzeln.
    Eine leichte Grunddüngung mit Schafwoll-Pellets reicht vollkommen aus.
    Bei längerer Kultur kannst du sparsam mit Bio-Gemüsedünger flüssig nachhelfen.

Rezeptidee – Klassischer Radi-Salat

Rettich schälen und in dünne Scheiben hobeln. Mit etwas Salz bestreuen, ziehen lassen und anschließend mit frischem Schnittlauch, Sonnenblumenöl und Pfeffer anmachen – perfekt zur Brotzeit!

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BIS 20. JÄNNER 2026 GESCHLOSSEN.
Wir sind ab 21. Jänner 2026 wieder für dich da!

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