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Verbascum thapsus

Königskerze

Königskerze (Verbascum) in einem Glasbehälter, gefüllt mit den gelben Blüten der Pflanze, die in Öl eingelegt sind. Der Hintergrund zeigt weitere getrocknete Blüten und eine rustikale Holzoberfläche.

Heilpflanze - Essbare Blüten - Räucherpflanze

Die Königskerze ist ein wahrer Blickfang in jedem Garten. Mit ihrer majestätischen Höhe von bis zu 150 cm und ihren leuchtend gelben Blüten bringt sie ein Stück Wildnis in naturnahe Beete. Gleichzeitig ist sie eine wichtige Nektarquelle für Insekten wie Wildbienen und Schwebfliegen. Doch auch im Herbst und Winter hat sie viel zu bieten: Ihre Samenstände dienen als wertvolle Nahrungsquelle für heimische Vogelarten wie Stieglitze und Buchfinken. Damit bereichert die Königskerze den Garten das ganze Jahr über.

  • Blütenfarbe

    gelb

  • Standort

    sonnig

  • Frosthart

  • Insektenfreundliche Blüten

  • Trockenheits Künstler

  • Schneckensicher

  • Blütezeit

    Juli, August

  • Höhe

    150 cm

  • Breite

    30 cm

Infos auf einen Blick

Die Faktenbox

  • Lebensform: zweijährig, vermehrt sich durch Selbstaussaat
  • Höhe/Breite: 150 cm hoch / 30 cm breit
  • Blütenfarbe: gelb
  • Blütezeit: Juli-August
  • Insektenfreundlich: ja
  • Standort: sonnig
  • Boden: gut durchlässiger, magerer Gartenboden
  • Feuchtigkeit: kein gießen notwendig
  • Düngen: keine Düngung notwendig
  • Pflege: im Frühjahr die vertrockneten Stiele zurückschneiden
  • Schneckensicher: ja
  • Verwendung: Heilpflanze, Räucherpflanze, Wildgartenstaude

    ERNTE

  • Was: Blüten
  • Wann: Juli-August

Königskerze

Wissenswertes

LEBENSFORM & WUCHSEINGENSCHAFTEN

Diese zweijährige Pflanze bildet im ersten Jahr eine dichte Rosette aus weichen, graugrünen Blättern. Im zweiten Jahr erhebt sich der hohe Blütenstand, der über Wochen hinweg neue Blüten hervorbringt. Nach der Samenbildung stirbt die Pflanze ab, hinterlässt jedoch reichlich Nachkommen durch ihre Selbstaussaat.

FÖRDERT DIE BIODIVERSITÄT

Die Blüten der Königskerze ziehen eine Vielzahl von Insekten an, darunter Wildbienen wie die Glockenblume-Scherenbiene, Schwebfliegen und Käfer. Doch nicht nur während der Blütezeit ist die Pflanze ein ökologischer Schatz: Im Herbst und Winter ernähren sich verschiedene heimische Vögel, darunter Stieglitze und Buchfinken, von den zahlreichen Samen. Diese machen die Königskerze zu einer wertvollen Bereicherung in naturnahen und tierfreundlichen Gärten.

STANDORT & BODENEIGENSCHAFTEN

Die Königskerze bevorzugt sonnige Standorte und gedeiht am besten auf mageren, gut durchlässigen Böden. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden. Sie ist äußerst genügsam und passt hervorragend in naturnahe Gärten oder Steingärten.

PFLEGE & RUNDHERUM

Einmal gepflanzt, benötigt die Königskerze kaum Pflege. Sie kommt ohne zusätzliche Bewässerung und Düngung aus, was sie besonders für Gärten mit geringer Pflegezeit interessant macht. Schnecken machen einen Bogen um die behaarten Blätter.

WERTVOLL FÜR DIE GARTENAPOTHEKE

Die Blüten der Königskerze werden traditionell in der Heilkunde eingesetzt. Ein Aufguss aus den getrockneten Blüten wirkt beruhigend bei Husten und Erkältungen. Auch in Salben zur Hautpflege findet sie Verwendung.

ESSBARE BLÜTEN FÜR OPTISCHE GENÜSSE

Die gelben Blüten können frisch in Salaten oder als dekorative Zutat in Desserts verwendet werden. Sie sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern haben auch einen milden, süßlichen Geschmack.

BELIEBTE RÄUCHERPFLANZE

Zum Räuchern der Königskerze werden vor allem die getrockneten Blüten und Blätter verwendet. Sie entfalten beim Räuchern einen angenehmen, leicht süßlichen und erdigen Duft, der beruhigend und klärend wirkt. In der traditionellen Räucherkunde gilt die Königskerze als Pflanze mit starker energetischer Wirkung, die reinigend und stärkend auf die Umgebung wirken soll. Die Blüten und Blätter werden oft mit anderen Kräutern wie Salbei oder Wacholder kombiniert, um ihre Wirkung zu verstärken.

BLÜTEN HALTBAR MACHEN

Die geernteten Blüten werden am besten an einem schattigen, gut belüfteten Ort getrocknet. Nach dem Trocknen sollten sie in luftdichten Behältern gelagert werden, um ihr Aroma und ihre Heilwirkung zu bewahren.

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