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Gemüse-Jungpflanze

Kohlrabi

Blauer Kohlrabi mit kräftigen Stielen wächst im Gemüsegarten zwischen grünem und rötlichem Pflücksalat.

Ob blau oder weiß – Kohlrabi ist ein echter Klassiker im Gemüsegarten. Mit seinem milden, leicht süßlichen Geschmack und der knackigen Textur passt er perfekt in die moderne Alltagsküche – egal ob roh, gedünstet oder gefüllt.

  • Standort

    sonnig, halbschattig

  • Pflanzzeit

    März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober

Infos auf einen Blick

Die Faktenbox

  • Pflanztermin: ab März (geschützt), April–Juni im Freiland
  • Pflanzabstand: 25–30 cm
  • Kulturdauer: ca. 8–10 Wochen
  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Gießen: gleichmäßig feucht halten
  • Kälteschutz: unter +5 °C mit Vlies abdecken
  • Erde: Hödnerhof Bio-Gemüseerde
  • Kälteschutz: unter +5 °C mit Vlies abdecken
  • Schutz: Schnecken und Raupen meiden – Insektenschutznetz verwenden

Kohlrabi

Wissenswertes

Geschmack & Verwendung

Kohlrabi schmeckt mild-würzig und leicht nussig. Weiße Sorten sind besonders zart, während blaue Sorten etwas kräftiger im Aroma sind. Roh ist Kohlrabi ein knackiger Snack oder fein geraspelt eine frische Ergänzung im Salat. Gekocht oder gedünstet entfaltet er seine feine Süße und passt zu Gemüsepfannen, Suppen oder als Beilage.

  • Tipp: Ernte Kohlrabi jung – dann sind Knollen und Blätter besonders zart. Auch die Blätter sind essbar und vitaminreich, ähnlich wie Spinat.

Anbau leicht gemacht

Kohlrabi liebt humosen, nährstoffreichen Boden und gleichmäßige Feuchtigkeit. Trockenheit führt zu Verholzung, zu viel Wasser lässt die Knollen platzen. Der Anbau ist von März bis Juni möglich – im geschützten Anbau sogar bis Oktober.

  • Pflege-Tipp: Regelmäßig gießen, aber Staunässe vermeiden. Schütze junge Pflanzen mit einem Vlies, wenn die Temperaturen unter +5 °C fallen.
  • Extra: Achte auf mindestens zwei Jahre Anbaupause zu anderen Kohlarten, um Krankheiten vorzubeugen.

Pflanzpartner / Mischkultur

  • Gute Nachbarn: Bohnen, Salate, Spinat, Gurken.
  • Ungünstig: Andere Kohlarten, Rettiche und Rucola – sie fördern Schädlingsdruck und laugen den Boden einseitig aus.

Ernte-Tipp

Ernte die Knollen, solange sie jung und zart sind – etwa faustgroß. Spätestens wenn sie zu groß werden, verlieren sie ihre Saftigkeit.

Gärtnerwissen kompakt

Kohlrabi liebt nährstoffreichen, humosen Boden und gleichmäßige Feuchtigkeit.
Regelmäßiges Gießen sorgt für zarte, saftige Knollen mit mildem Geschmack.

  • Spezialtipp: Achte auf eine Anbaupause von zwei Jahren zu anderen Kohlarten – das beugt Krankheiten vor.
    Eine Grunddüngung mit Schafwoll-Pellets und gelegentliche Gaben Bio-Gemüsedünger flüssig fördern kräftiges Wachstum und Geschmack.
    Bei Starkzehrern unter den Sorten kann etwas Kalimagnesia für besonders feste, aromatische Knollen sorgen.

Rezeptidee – Kohlrabi-Blätter-Spinat

Kohlrabi-Blätter waschen, fein schneiden und kurz in Olivenöl andünsten. Mit Salz, Knoblauch und einem Spritzer Zitronensaft verfeinern – eine gesunde, würzige Beilage wie Spinat.

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