Die Pastinake ist ein fast vergessenes Wurzelgemüse aus Omas Zeiten, das heute sein Comeback feiert. Ihr süßlich-nussiges Aroma macht sie vielseitig in der Küche und wertvoll für eine gesunde Ernährung.
Besonderheiten & Verwendung
Pastinaken sind weißliche Wurzeln, die im Geschmack zwischen Karotte und Sellerie liegen. Sie sind reich an Ballaststoffen, Vitamin C, Kalium und wertvollen Mineralstoffen. Man kann sie roh in Salaten verwenden, als Ofengemüse rösten, zu Suppe pürieren oder wie Pommes frittieren.
- Verzehr-Tipp: Pastinaken eignen sich besonders gut für Babynahrung, da sie mild, leicht süßlich und gut verdaulich sind.
- Extra-Tipp: Auch die Blätter der Pastinake sind essbar und enthalten viele Nährstoffe. Sie können als würzige Beigabe in Smoothies oder als aromatische Würzpaste verwendet werden.
Anbau & Pflege
Die Pflanzung erfolgt von Mai bis Juni ins Freiland. Die Kulturdauer beträgt 2–3 Monate. Pastinaken mögen tiefgründige, lockere und humose Böden.
- Pflege-Tipp: Regelmäßiges Hacken und Unkrautfreihalten ist wichtig, da die jungen Pflanzen anfangs eher schwach wachsen.
- Schutz-Tipp: Junge Pflanzen sind anfällig für Schnecken – ein Schutz in der Anfangsphase ist sinnvoll.
Top für Hochbeet & Gemüsebeet
Pastinaken lassen sich sowohl im Beet als auch im tiefen Hochbeet gut kultivieren. Besonders im Herbst entwickeln sie ihr volles Aroma und sind ein typisches Lagergemüse.
Pflanzpartner
- Besonders gute Nachbarn: Zwiebeln, Lauch, Erbsen.
- Ungünstig: Andere Doldenblütler wie Karotten oder Sellerie (fördern Krankheitsdruck).
Gärtnerwissen
Pastinaken sind frosthart – sie können bis weit in den Winter im Boden bleiben. Durch den Frost entwickelt sich ihr Aroma sogar noch intensiver und süßer.
Rezeptidee – Pastinaken-Pommes
Pastinaken schälen, in Stifte schneiden, mit Öl und Gewürzen im Backrohr knusprig backen – eine gesunde Alternative zu Kartoffelpommes.