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Kohl-Arten

Rosenkohl

Frisch geernteter Rosenkohl am Stängel wird in zwei Händen gehalten.

Rosenkohl, auch Sprossenkohl genannt, ist das ideale Wintergemüse für alle, die Geduld mitbringen. Nach einer langen Kulturdauer belohnt er mit aromatischen, vitaminreichen Röschen.

  • Standort

    sonnig, halbschattig

  • Pflanzzeit

    Mai, Juni

Infos auf einen Blick

Die Faktenbox

  • Pflanztermin Freiland: Mai–Juni
  • Pflanzabstand: 40 cm
  • Kulturdauer: 5–6 Monate
  • Erntezeit: Oktober bis Jänner
  • Standort: halbschattig bis sonnig
  • Gießen: gleichmäßig feucht halten
  • Erde: Hödnerhof Bio-Gemüseerde, mit Kompost verbessern
  • Düngung: Starkzehrer → Grunddüngung mit Kompost oder Schafwoll-Pellets, regelmäßige Gaben Bio-Flüssigdünger für Gemüse
  • Fruchtfolge: nur alle 3 Jahre am selben Standort anbauen
  • Schutzempfehlungen: Schneckenschutz einsetzen, Insektenschutznetz verwenden
  • Lagerung: Röschen können lange an der Pflanze bleiben oder eingefroren werden

Rosenkohl

Wissenswertes

Besonderheiten & Verwendung

Rosenkohl bildet an langen Stängeln viele kleine, feste Röschen, die sich von unten nach oben entwickeln. Sein Geschmack ist nussig-herb und besonders aromatisch, wenn er nach dem ersten Frost geerntet wird. Ob klassisch gedünstet mit Butter, im Auflauf oder modern im Ofen geröstet – Rosenkohl ist vielseitig und liefert wertvolle Vitamine im Winter.

  • Verzehr-Tipp: Kurz im Ofen mit Olivenöl und Kräutern geröstet, wird Rosenkohl außen knusprig und innen zart.

Anbau & Pflege

Rosenkohl wird von Mai bis Juni ins Freiland gepflanzt und hat mit 5–6 Monaten die längste Kulturdauer unter den Kohlsorten. Während des Wachstums ist eine gleichmäßige Wasserversorgung entscheidend, damit sich die Röschen fest entwickeln. Ab Herbst reifen die Röschen von unten nach oben aus und können laufend geerntet werden.

  • Pflege-Tipp: Gegen Ende des Sommers nicht mehr stark düngen, da die Röschen sonst zu weich bleiben. Im Herbst die obersten Blätter entfernen, damit die Pflanze ihre Kraft in die unteren Röschen steckt.
  • Schutz-Tipp: Auch Rosenkohl wird von Schnecken gern angeknabbert – daher gleich beim Pflanzen schützen.
  • Kohl-Tipp: Mit Insektenschutznetz zuverlässig vor Raupen und Kohlfliegen schützen.

Top für Hochbeet & Gemüsebeet

Rosenkohl benötigt Geduld und Platz, gedeiht aber hervorragend im klassischen Beet oder Hochbeet. Im Spätherbst und Winter wirkt er dekorativ, wenn die Stängel voller kleiner, grüner Röschen stehen.

Pflanzpartner

  • Besonders gute Nachbarn: Sellerie, Bohnen, Spinat, Lauch, Tagetes.
  • Ungünstig: Andere Kohlarten und Rettiche – erhöhen Krankheits- und Schädlingsdruck.

Gärtnerwissen

Rosenkohl reift von unten nach oben – am besten regelmäßig die erntereifen Röschen pflücken. Nach den ersten Frösten wird er milder und süßer im Geschmack. Spinat eignet sich hervorragend als Vorkultur oder Lückenfüller, da er geerntet ist, bevor der Rosenkohl Platz braucht.

Rezeptidee – Ofen-Rosenkohl

Röschen halbieren, mit Olivenöl, Salz und Knoblauch vermengen und im Ofen bei 200 °C ca. 20 Minuten rösten. Außen knusprig, innen zart – ein moderner Klassiker!

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