Die Rote Beete, vielerorts als „Rohne“ bekannt, ist ein Klassiker unter den Knollengemüsen. Sie überzeugt durch ihre intensive Farbe, den erdigen Geschmack und ihre gesunden Inhaltsstoffe.
Besonderheiten & Verwendung
Die altbewährte Sorte bildet runde Knollen mit einer kräftigen, roten Ausfärbung. Sie ist reich an Eisen, Folsäure und Vitaminen – ein echtes Kraftpaket für Küche und Gesundheit. Rote Beete kann gekocht, gebraten, eingelegt oder sogar roh in Salaten genossen werden.
- Verzehr-Tipp: Die Knollen lassen sich über Monate im kühlen Keller lagern. Junge Blätter der Pflanze sind ebenfalls essbar und eine feine Zutat für Salate.
Anbau & Pflege
Die Pflanzung erfolgt von April bis Juni ins Freiland. Nach ca. 4 Monaten sind die Knollen erntereif. Die Pflanzen benötigen einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Böden sollten locker und humos sein – frisch gedüngter Boden ist ungeeignet.
- Pflege-Tipp: Regelmäßiges Gießen sorgt für zarte, saftige Knollen. Bei Trockenheit werden sie schnell holzig.
- Schutz-Tipp: Auch Rote Beete kann in der Jugendphase durch Schnecken gefährdet sein – ein Schutz ist empfehlenswert.
Top für Hochbeet, Gemüsebeet & Gefäße
Rote Beete eignet sich für das klassische Gemüsebeet, für Hochbeete und sogar für Gefäße. Kübel sollten mindestens 25–30 cm tief sein und ausreichend Erde fassen. Wichtig ist eine regelmäßige Bewässerung, da Töpfe schneller austrocknen.
Pflanzpartner
- Besonders gute Nachbarn: Bohnen, Zwiebeln, Gurken, Knoblauch, Kohl, Lauch, Salat, Zucchini.
- Ungünstig: Spinat, Mangold, Auberginen, Kartoffeln.
Gärtnerwissen
Bei der Ernte die Knollen behutsam aus der Erde ziehen, um Verletzungen zu vermeiden. Im eigenen Garten kann man die Knollen bis zum ersten Frost belassen, ernten sollte man aber rechtzeitig, bevor sie zu groß und holzig werden. Kleinere Knollen schmecken besonders zart.
Rezeptidee – Rote-Beete-Carpaccio
Gekochte Knollen in dünne Scheiben schneiden, mit Olivenöl, Ziegenkäse und Walnüssen servieren – ein farbenfrohes, gesundes Gericht.