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Ribes rubrum

Rote Johannisbeeren

Eine Schale voller frisch geernteter roter Johannisbeeren steht im Garten.

Rote Johannisbeeren sind pflegeleicht, langlebig und sorgen im Frühsommer für frische, säuerlich-aromatische Beeren. Mit der richtigen Sortenwahl lässt sich die Ernte gezielt von früh bis spät verlängern.

  • Blütenfarbe

    gelb

  • Standort

    sonnig, halbschattig

  • Frosthart

  • Insektenfreundliche Blüten

  • Blütezeit

    April

  • Höhe

    80-180 cm

Infos auf einen Blick

Die Faktenbox

  • Lebensform: winterhart
  • Höhe/Breite: je nach Sorte ca. 80-180 cm / 80–160 cm
  • Blüte: April – unscheinbare, grünlich bis gelbliche Blüten, sehr bienenfreundlich
  • Frucht: saftig, aromatisch, von mild-süß bis kräftig säuerlich
  • Reifezeit: je nach Sorte früh (Juni) oder spät (Juli)
  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Boden: normaler Gartenboden oder hochwertige Pflanzerde
  • Wasser: gleichmäßig feucht halten; besonders zur Fruchtzeit ausreichend gießen. Mulch schützt vor Austrocknung.
  • Düngung: im Frühjahr eine Handvoll Obst- oder Beerendünger geben; im Sommer bei Bedarf leicht nachdüngen.
  • Rückschnitt: Fruchten am mehrjährigen Holz. Jährlich im Spätwinter die ältesten Triebe bodennah entfernen und 8–10 junge, kräftige Triebe stehen lassen.
  • Kübelkultur: Nur für kompakt wachsende Sorten geeignet, ab ca. 40 × 40 cm. Im Winter an frostfreien Tagen leicht gießen.

Rote Johannisbeeren

Wissenswertes

Rote Johannisbeeren gehören zu den klassischen Beerensträuchern im Hausgarten. Sie wachsen buschig, sind langlebig und liefern über viele Jahre hinweg zuverlässig hohe Erträge. Die Früchte entstehen überwiegend an mehrjährigem Holz, weshalb ein regelmäßiger, aber einfacher Rückschnitt entscheidend für eine gute Ernte ist. Mit Wuchshöhen von etwa 1,2 bis 1,7 Metern passen rote Johannisbeeren sowohl in größere Beete als auch in strukturierte Naschgärten.

Die Erntezeit lässt sich bei roten Johannisbeeren gut strukturieren: frühe Sorten reifen im Juni, während späte Sorten den Juli abdecken. Dadurch kann mit der richtigen Sortenwahl die Erntezeit gezielt verlängert werden. Die leuchtend roten Beeren schmecken frisch-säuerlich bis ausgewogen aromatisch und eignen sich hervorragend für Frischverzehr, Kuchen, Gelees, Saft oder zum Einfrieren.

Rote Johannisbeeren bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort und wachsen am besten in humosem, lockerem Gartenboden, der gleichmäßig feucht gehalten wird. Eine Mulchschicht hilft, den Boden kühl und feucht zu halten. Gedüngt wird sparsam – eine Gabe Obst- oder Beerendünger im Frühjahr ist meist ausreichend.

Für die Kübelkultur eignen sich nur kompakt wachsende Sorten. Kräftigere Sorten fühlen sich im Gartenbeet deutlich wohler und entwickeln dort langfristig stabilere Erträge.

Johannisbeeren im Kübel – nur bei kompakt wachsenden Sorten empfehlenswert

Wenn Kübel, dann unbedingt beachten:

  • Mindestens 40 × 40 cm (oder entsprechend großes Volumen)
  • Gleichmäßig gießen – Töpfe trocknen schneller aus
  • Auch im Winter an frostfreien Tagen leicht gießen oder Schnee auf die Erde legen
  • Normaler Gartenboden oder hochwertige Pflanzerde verwenden, locker und gut drainiert

Allgemeine Rückschnitt-Empfehlung

Rote Johannisbeeren fruchten überwiegend am mehrjährigen Holz. Ziel des Schnitts ist es, alte Triebe zu entfernen und junge nachzuziehen.

So wird geschnitten:

  • Jährlich im Spätwinter (Februar/März) schneiden
  • Die 3–4 ältesten Triebe bodennah entfernen
  • 8–10 kräftige Haupttriebe pro Strauch stehen lassen
  • Schwache, nach innen wachsende oder beschädigte Triebe entfernen

Kein radikaler Rückschnitt – sonst sinkt der Ertrag.

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