Der Rote Rettich ist eine klassische Gemüsepflanze für den Frühling. Mit seinen langen, dunkelrosa Knollen und dem mild-würzigen Geschmack ist er ideal für alle Rohkost-Fans.
Roter Rettich
Wissenswertes
Besonderheiten & Verwendung
Die Knollen werden bis zu 20 cm lang und zeichnen sich durch eine zarte, milde Schärfe aus. Sie lassen sich roh in Scheiben oder Stiften genießen, sind eine feine Beilage zu Brotzeiten oder eine würzige Zutat in Salaten.
- Verzehr-Tipp: Frisch geerntet und dünn geschnitten mit etwas Salz oder als „Radi-Salat“ entfaltet der Rettich sein bestes Aroma.
- Extra-Tipp: Auch die Blätter enthalten viele Vitamine und lassen sich als würzige Zutat für Smoothies oder Pesto verwenden.
Anbau & Pflege
Der Pflanztermin für Roten Rettich liegt im April bis Mai. Nach etwa 3 Monaten sind die Knollen erntereif. Wichtig ist ein tiefgründiger, lockerer Boden, damit die langen Knollen gleichmäßig wachsen können.
- Pflege-Tipp: Rettiche regelmäßig gießen, da sie bei Trockenheit schnell pelzig oder scharf werden.
- Schutz-Tipp: Junge Pflanzen sind anfällig für Schnecken – am besten gleich beim Auspflanzen schützen.
Top für Hochbeet & Gemüsebeet
Roter Rettich gedeiht bestens im Hochbeet und im Gemüsebeet. Durch seine markante Form bringt er Abwechslung in die Reihe der Knollengemüse.
Pflanzpartner
- Besonders gute Nachbarn: Salat, Bohnen, Karotten, Lauch.
- Ungünstig: Andere Kohlarten, die denselben Krankheitsdruck fördern.
Gärtnerwissen
Rettiche wachsen schnell und zuverlässig. Sie sollten rechtzeitig geerntet werden, da ältere Knollen holzig und scharf werden. Ein tiefgründiger Boden ist entscheidend für die gleichmäßige Länge.
Rezeptidee – Radi-Salat
Rettich in dünne Scheiben hobeln, mit Salz, etwas Essig, Öl und Schnittlauch anmachen – ein klassischer bayerischer Brotzeit-Salat.