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Diplotaxis tenuifolia

Rucola

Grünes Rucola-Pesto in einer Glasschüssel auf einem Holzbrett, dekoriert mit frischem Rucola. Daneben liegen Pinienkerne, eine Knoblauchzehe und ein Stück Parmesan. Im Hintergrund eine Schüssel mit Rucola. Heller Untergrund, leicht unscharfer Hintergrund.

Küchenkraut

Rucola, auch bekannt als Wilde Rauke, bringt nicht nur ein Hauch von Bella Italia in deinen Garten, sondern auch auf deinen Teller. Dieses würzige Kräuterkraut überzeugt mit seinem intensiven Geschmack, der Salaten, Pasta und Pizzen das gewisse Etwas verleiht. Besonders praktisch: Durch seine Selbstaussaat sorgt Rucola Jahr für Jahr für Nachwuchs und macht dir die Gartenarbeit leicht. Mit seinen leuchtend gelben Blüten unterstützt er zudem die Biodiversität, da er für Schwebfliegen und Wildbienen eine wertvolle Nahrungsquelle darstellt. Doch Vorsicht: Schnecken haben Rucola genauso gern wie wir!

  • Blütenfarbe

    gelb

  • Standort

    sonnig, halbschattig

  • Geeignet für Töpfe

  • Blütezeit

    Juni

  • Höhe

    30 cm

  • Breite

    20 cm

  • Gießen

    Regelmäßig Wasser

  • Düngen

    Regelmäßig Düngen

Infos auf einen Blick

Die Faktenbox

  • Lebensform: einjährig, vermehrt sich durch Selbstaussaat
  • Höhe/Breite: 30 cm hoch / 20 cm breit
  • Blütenfarbe: gelb
  • Blütezeit: Juni
  • Insektenfreundlich: ja
  • Standort: sonnig-halbschattig
  • Boden: normaler, gut durchlässiger Gartenboden oder Kräutererde verwenden
  • Feuchtigkeit: regelmäßig gießen
  • Düngen: regelmäßig mit Kräuterdünger versorgen
  • Pflege: Blätter laufend ernten, um die Bildung von Blütenstängeln zu verzögern
  • Verwendung: Küchenkraut

    ERNTE

  • Was: Blätter
  • Wann: solange der Rucola nicht blüht; das regelmäßige Ausknipsen der Blüten verlängert die Erntezeit
  • Wie: am besten frisch verwenden

Rucola

Wissenswertes

LEBENSFORM & WUCHSEINGENSCHAFTEN

Rucola ist eine einjährige Pflanze, die sich problemlos durch Selbstaussaat vermehrt. Mit einer Höhe von bis zu 30 cm und einer Breite von etwa 20 cm passt er hervorragend in Beete oder Töpfe. Seine langen, gezackten Blätter zeichnen sich durch ihren würzigen Geschmack aus, während die gelben Blüten ab Juni optische Akzente setzen.

FÖRDERT DIE BIODIVERSITÄT

Die Blüten des Rucola locken zahlreiche nützliche Insekten an. Besonders Schwebfliegen und Wildbienen schätzen den Nektar, den die leuchtend gelben Blüten bieten. Durch die späte Blütezeit ist Rucola eine wertvolle Nahrungsquelle, wenn andere Pflanzen bereits verblüht sind.

STANDORT & BODENEIGENSCHAFTEN

Am besten gedeiht Rucola an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Er bevorzugt normalen, gut durchlässigen Gartenboden oder Kräutererde. Staunässe sollte vermieden werden, da sie die Wurzeln schädigen kann.

PFLEGE & RUNDHERUM

Rucola benötigt regelmäßig Wasser, wobei der Boden gleichmäßig feucht gehalten werden sollte. Eine monatliche Düngung mit Kräuterdünger fördert das Wachstum. Durch das regelmäßige Entfernen der Blütenstände bleibt die Erntezeit der Blätter länger erhalten. Schnecken sollten konsequent ferngehalten werden, da sie die jungen Blätter bevorzugen.

PFLANZNACHBARN

Rucola ist ein unkomplizierter Pflanznachbar, der sich gut mit Tomaten, Paprika und Basilikum kombinieren lässt. Allerdings sollte er nicht neben anderen Kreuzblütlern wie Kohlarten stehen, da diese anfällig für ähnliche Schädlinge sind.

WERTVOLL FÜR DIE GARTENAPOTHEKE

Die Blätter des Rucola enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin C und Kalzium. Sie gelten als appetitanregend und verdauungsfördernd. Frisch gepresster Rucolasaft soll zudem die Leberfunktion unterstützen.

KULINARISCHE IDEEN IN DER KÜCHE

Rucola ist ein Allrounder in der mediterranen Küche. Verwende die frischen Blätter als Grundlage für einen Salat mit Parmesan und Pinienkernen, als Topping auf einer knusprigen Pizza oder zur Verfeinerung von Pastagerichten. Besonders raffiniert ist ein Rucola-Pesto, das mit Olivenöl, Knoblauch, Walnüssen und Parmesan zubereitet wird.

Rucola-Pesto

  • Zutaten:
    • 100 g frischer Rucola
    • 50 g Parmesan, gerieben
    • 50 g Pinienkerne (oder Sonnenblumenkerne als Alternative)
    • 1 Knoblauchzehe
    • 100 ml Olivenöl (extra vergine)
    • Salz und Pfeffer nach Geschmack
    • Optional: ein Spritzer Zitronensaft für extra Frische
  • Zubereitung:
    • Rucola vorbereiten: Rucola gründlich waschen, abtropfen lassen und die harten Stiele entfernen.
    • Pinienkerne rösten: Die Pinienkerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze goldbraun rösten und abkühlen lassen.
    • Alles mixen: Rucola, Parmesan, Pinienkerne, geschälten Knoblauch und Olivenöl in einen Mixer oder Mörser geben und zu einer glatten Paste verarbeiten.
    • Abschmecken: Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
    • Aufbewahren: In ein sauberes Glas füllen und mit einer dünnen Schicht Olivenöl bedecken, um es länger haltbar zu machen.

RUCOLA HALTBAR MACHEN

Da Rucola durch Trocknen viel von seinem Aroma verliert, ist diese Methode weniger geeignet. Eine bessere Alternative ist das Einfrieren der Blätter oder die Verarbeitung zu Pesto, das sich in Gläsern gut lagern lässt. 

Neben Pesto kann Rucola auch in Essig oder Öl eingelegt werden, um seinen Geschmack zu konservieren. Dazu werden frische Blätter in hochwertigem Olivenöl oder Weinessig eingelegt und gut verschlossen gelagert.

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