Dieses besondere Weißkraut ist die traditionelle Wahl für selbstgemachtes Sauerkraut: kräftig, lagerfähig und voller wertvoller Vitamine.
Besonderheiten & Verwendung
Sauerkraut hat in der österreichischen Küche einen festen Platz. Diese Sorte liefert feste, weiße Köpfe, die sich ideal für die Fermentation eignen. Durch den natürlichen Gärprozess wird das Weißkraut zu Sauerkraut – reich an Milchsäurebakterien, die die Darmgesundheit fördern und den Vitamin-C-Gehalt erhöhen.
- Verzehr-Tipp: Frisches Sauerkraut ist nicht nur eine klassische Beilage, sondern auch eine gesunde Zutat für Aufläufe, Suppen oder Salate.
Anbau & Pflege
Das Sauerkraut-Weißkraut wird von April bis Juni ins Freiland gepflanzt und ist nach 3–4 Monaten erntereif. Die Köpfe lieben nährstoffreiche Böden und gleichmäßige Feuchtigkeit. Vor der Kopfbildung leicht anhäufeln fördert die Standfestigkeit.
- Pflege-Tipp: Nach der Ernte die Wurzeln mitentfernen, um Kohlkrankheiten vorzubeugen.
- Schutz-Tipp: Weißkraut ist bei Schnecken sehr beliebt – gleich ab Pflanzung schützen.
- Kohl-Tipp: Insektenschutznetz schützt vor Raupen- und Kohlfliegenfraß.
Top für Hochbeet & Gemüsebeet
Sauerkraut-Krautköpfe gedeihen am besten im klassischen Gemüsebeet oder im Hochbeet, wo sie ausreichend Platz haben, um kräftig zu wachsen.
Pflanzpartner
- Besonders gute Nachbarn: Sellerie, Bohnen, Dill, Basilikum, Tagetes.
- Ungünstig: Andere Kohlarten und Rettiche – sie erhöhen den Krankheits- und Schädlingsdruck.
Gärtnerwissen
Weißkraut für Sauerkraut sollte fest und kompakt geerntet werden. Die Köpfe lassen sich kühl und luftig lagern. Spinat eignet sich ideal als Vorkultur oder Lückenfüller, da er früher geerntet ist, bevor das Kraut Platz beansprucht.
Rezeptidee – Klassisches Sauerkraut
Frisch gehobeltes Weißkraut mit Salz und Kümmel kräftig kneten, in Gärgefäße füllen und beschweren. Nach einigen Wochen ist das vitaminreiche, milchsauer vergorene Sauerkraut fertig – ein österreichischer Klassiker!