Schwarze Johannisbeeren überzeugen mit intensivem Aroma und hohem Ertrag. Frühe und späte Sorten sorgen für eine gestaffelte Ernte im Sommer – ideal für Saft, Konfitüre und Vorrat.
Schwarze Johannisbeeren
Wissenswertes
Schwarze Johannisbeeren sind besonders für ihr intensives Aroma und ihren hohen Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen bekannt. Sie wachsen kräftiger als rote Johannisbeeren und fruchten vor allem am einjährigen Holz, also an den Trieben des Vorjahres. Dadurch unterscheidet sich ihr Schnitt leicht, bleibt aber unkompliziert.
Auch bei schwarzen Johannisbeeren hat sich die Einteilung in frühe und späte Sorten bewährt:
Frühe Sorten reifen im Juni, späte Sorten im Juli. So lässt sich die Ernte gut planen und über mehrere Wochen verteilen. Die tiefschwarzen Beeren sind kräftig aromatisch und werden besonders gern für Saft, Sirup, Konfitüre, Desserts oder zum Einfrieren verwendet.
Der ideale Standort ist sonnig bis halbschattig, der Boden sollte nährstoffreich, humos und gleichmäßig feucht sein. Schwarze Johannisbeeren reagieren dankbar auf eine gute Wasserversorgung während der Fruchtentwicklung. Gedüngt wird im Frühjahr mit einem Obst- oder Beerendünger.
Für Kübel und Terrasse sind kompakte Sorten gut geeignet. Stark wachsende Sorten sollten hingegen im Gartenbeet stehen, wo sie ihre volle Wuchskraft entfalten können.
Johannisbeeren im Kübel – nur bei kompakt wachsenden Sorten empfehlenswert
Wenn Kübel, dann unbedingt beachten:
- Mindestens 40 × 40 cm (oder entsprechend großes Volumen)
- Gleichmäßig gießen – Töpfe trocknen schneller aus
- Auch im Winter an frostfreien Tagen leicht gießen oder Schnee auf die Erde legen
- Normaler Gartenboden oder hochwertige Pflanzerde verwenden, locker und gut drainiert
Allgemeine Rückschnitt-Empfehlung
Schwarze Johannisbeeren fruchten vor allem am einjährigen Holz – deshalb dürfen sie kräftiger geschnitten werden.
So wird geschnitten:
- Schnitt im Spätwinter (Februar/März)
- Jährlich alle abgetragenen, älteren Triebe entfernen
- 6–8 junge, kräftige Triebe stehen lassen
- Ziel: ständiger Austausch alter gegen junge Ruten
Regelmäßiger Schnitt fördert große, aromatische Früchte.