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Schwarzer Rettich

Schwarzer Rettich, halbiert, mit weißem Inneren.

Der Schwarze Rettich ist ein traditionelles Wintergemüse mit würzigem Geschmack und vielen Heilkräften. Er stärkt das Immunsystem und bringt Abwechslung in die Winterküche.

  • Standort

    sonnig, halbschattig

  • Pflanzzeit

    Mai, Juni, Juli, August

Infos auf einen Blick

Die Faktenbox

  • Pflanztermin Freiland: Mai–August
  • Pflanzabstand: 25 cm
  • Kulturdauer: 3 Monate
  • Kälteschutz: Gemüsevlies bei Temperaturen unter +5 °C verwenden
  • Standort: sonnig bis halbschattig, tiefgründiger Boden
  • Gießen: regelmäßig feucht halten
  • Erde: Hödnerhof Bio-Gemüseerde, locker und humos
  • Düngung: Schwachzehrer → Boden mit Kompost vorbereiten, keine zusätzliche Düngung nötig (Knollen lagern sonst Nitrat ein)
  • Fruchtfolge: nicht öfter als alle 3 Jahre am selben Standort anbauen
  • Schutzempfehlungen: Schneckenschutz in der Jugendphase einsetzen

Schwarzer Rettich

Wissenswertes

Besonderheiten & Verwendung

Seine schwarze Schale und das weiße, knackige Fruchtfleisch machen den Schwarzen Rettich unverwechselbar. Er ist reich an Vitamin C, Mineralstoffen und wertvollen Senfölen, die den Stoffwechsel anregen und die Abwehrkräfte stärken. Klassisch wird er roh als Salat gegessen, geraspelt auf Brot oder als Hausmittel in Form von Rettichsirup gegen Husten.

  • Verzehr-Tipp: Schwarzer Rettich schmeckt frisch gerieben mit etwas Salz oder in dünnen Scheiben zu einem kräftigen Bauernbrot besonders gut.
  • Extra-Tipp: Auch die Blätter sind essbar – sie sind würzig und vitaminreich, ideal als Zutat für Pesto oder grüne Smoothies.

Anbau & Pflege

Die Pflanzung erfolgt von Mai bis August ins Freiland. Nach etwa 3 Monaten sind die Knollen erntereif. Wichtig ist ein tiefgründiger, lockerer Boden, damit die Rettiche gleichmäßig wachsen.

  • Pflege-Tipp: Gleichmäßig feucht halten, sonst neigen die Knollen zum Verholzen oder werden scharf.
  • Schutz-Tipp: Junge Pflanzen sind anfällig für Schneckenfraß – daher gleich nach der Pflanzung schützen.

Top für Hochbeet & Gemüsebeet

Schwarzer Rettich gedeiht im Gemüsebeet ebenso gut wie im Hochbeet. Da er frosthart ist, lässt er sich lange ins Spätjahr ernten und frisch verwenden.

Pflanzpartner

  • Besonders gute Nachbarn: Salat, Bohnen, Karotten.
  • Ungünstig: Andere Kohlarten, da sie ähnliche Krankheiten fördern.

Gärtnerwissen

Schwarzer Rettich ist nicht nur ein Gemüse, sondern auch ein bewährtes Heilmittel. Sein Saft mit Honig angesetzt ist ein altbekanntes Hausmittel gegen Husten und Erkältungen.

Rezeptidee – Hustensirup aus Schwarzem Rettich

Einen Rettich aushöhlen, mit Honig füllen und einige Stunden ziehen lassen. Der austretende Saft ist ein natürlicher Hustensirup.

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BIS 20. JÄNNER 2026 GESCHLOSSEN.
Wir sind ab 21. Jänner 2026 wieder für dich da!

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