Das Spitzkraut, auch Spitzkohl genannt, wächst besonders zart und mild. Ob roh, blanchiert oder gedünstet – diese Sorte überzeugt durch ihre kurze Kulturdauer und ihr feines Aroma.
Besonderheiten & Verwendung
Spitzkraut fällt durch seine schlanke, spitze Kopfform auf. Die Blätter sind weicher und feiner als bei klassischem Weißkraut und dadurch besonders leicht verdaulich. In der Küche ist Spitzkraut vielseitig: roh im Krautsalat, blanchiert als Beilage oder kurz gedünstet für leichte Gemüsegerichte.
- Verzehr-Tipp: Die inneren Blätter sind besonders mild und eignen sich hervorragend für Rohkost und sommerliche Salate.
Anbau & Pflege
Spitzkraut wird von April bis Juli ins Freiland gepflanzt und ist nach nur 3 Monaten erntereif – eine der schnellsten Kohlarten. Die schossfeste Sorte ist robust und wächst zuverlässig auch in wechselhaften Sommern. Gleichmäßige Wasserversorgung sorgt für zarte Blätter.
- Pflege-Tipp: Vor der Kopfbildung leicht anhäufeln – das fördert die Standfestigkeit. Nach der Ernte die Wurzeln mitentfernen, um Krankheiten vorzubeugen.
- Schutz-Tipp: Auch Spitzkraut ist bei Schnecken beliebt – daher gleich beim Pflanzen auf Schutz achten.
- Kohl-Tipp: Ein Insektenschutznetz schützt zuverlässig vor Raupen- und Kohlfliegenfraß.
Top für Hochbeet & Gemüsebeet
Spitzkraut passt sehr gut ins klassische Gemüsebeet oder ins Hochbeet. Durch die kompakte Kopfform eignet es sich auch für etwas kleinere Flächen.
Pflanzpartner
- Besonders gute Nachbarn: Sellerie, Bohnen, Dill, Basilikum, Tagetes.
- Ungünstig: Andere Kohlarten oder Rettiche – erhöhen Krankheits- und Schädlingsdruck.
Gärtnerwissen
Spitzkraut ist durch seine kurze Kulturdauer ideal, um Beete effizient zu nutzen. Nach der Ernte kann die Fläche noch für Spinat oder Herbstsalate genutzt werden.
Rezeptidee – Sommerlicher Spitzkrautsalat
Spitzkraut fein hobeln, mit Karottenstreifen, Apfelessig, Öl und etwas Kümmel anmachen. Leicht, frisch und perfekt als Beilage für Grillgerichte.