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Spitzkohl

Spitzkraut

Aufgeschnittener Spitzkohl auf einer Küchenarbeitsfläche mit Kochutensilien.

Das Spitzkraut, auch Spitzkohl genannt, wächst besonders zart und mild. Ob roh, blanchiert oder gedünstet – diese Sorte überzeugt durch ihre kurze Kulturdauer und ihr feines Aroma.

  • Standort

    sonnig, halbschattig

  • Pflanzzeit

    April, Mai, Juni, Juli

Infos auf einen Blick

Die Faktenbox

  • Pflanztermin Freiland: April–Juli
  • Pflanzabstand: 30 cm
  • Kulturdauer: 3 Monate
  • Kälteschutz: Gemüsevlies bei Temperaturen unter +5 °C verwenden
  • Standort: halbschattig bis sonnig
  • Gießen: gleichmäßig feucht halten
  • Erde: Hödnerhof Bio-Gemüseerde, mit Kompost verbessern
  • Düngung: Starkzehrer → Grunddüngung mit Kompost oder Schafwoll-Pellets, regelmäßige Gaben Bio-Flüssigdünger für Gemüse
  • Fruchtfolge: nur alle 3 Jahre am selben Standort anbauen
  • Schutzempfehlungen: Schneckenschutz einsetzen, Insektenschutznetz verwenden

Spitzkraut

Wissenswertes

Besonderheiten & Verwendung

Spitzkraut fällt durch seine schlanke, spitze Kopfform auf. Die Blätter sind weicher und feiner als bei klassischem Weißkraut und dadurch besonders leicht verdaulich. In der Küche ist Spitzkraut vielseitig: roh im Krautsalat, blanchiert als Beilage oder kurz gedünstet für leichte Gemüsegerichte.

  • Verzehr-Tipp: Die inneren Blätter sind besonders mild und eignen sich hervorragend für Rohkost und sommerliche Salate.

Anbau & Pflege

Spitzkraut wird von April bis Juli ins Freiland gepflanzt und ist nach nur 3 Monaten erntereif – eine der schnellsten Kohlarten. Die schossfeste Sorte ist robust und wächst zuverlässig auch in wechselhaften Sommern. Gleichmäßige Wasserversorgung sorgt für zarte Blätter.

  • Pflege-Tipp: Vor der Kopfbildung leicht anhäufeln – das fördert die Standfestigkeit. Nach der Ernte die Wurzeln mitentfernen, um Krankheiten vorzubeugen.
  • Schutz-Tipp: Auch Spitzkraut ist bei Schnecken beliebt – daher gleich beim Pflanzen auf Schutz achten.
  • Kohl-Tipp: Ein Insektenschutznetz schützt zuverlässig vor Raupen- und Kohlfliegenfraß.

Top für Hochbeet & Gemüsebeet

Spitzkraut passt sehr gut ins klassische Gemüsebeet oder ins Hochbeet. Durch die kompakte Kopfform eignet es sich auch für etwas kleinere Flächen.

Pflanzpartner

  • Besonders gute Nachbarn: Sellerie, Bohnen, Dill, Basilikum, Tagetes.
  • Ungünstig: Andere Kohlarten oder Rettiche – erhöhen Krankheits- und Schädlingsdruck.

Gärtnerwissen

Spitzkraut ist durch seine kurze Kulturdauer ideal, um Beete effizient zu nutzen. Nach der Ernte kann die Fläche noch für Spinat oder Herbstsalate genutzt werden.

Rezeptidee – Sommerlicher Spitzkrautsalat

Spitzkraut fein hobeln, mit Karottenstreifen, Apfelessig, Öl und etwas Kümmel anmachen. Leicht, frisch und perfekt als Beilage für Grillgerichte.

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