Stängelkohl, auch als „Cime di rapa“ bekannt, ist ein mediterranes Lieblingsgemüse: würzig, aromatisch und unglaublich schnell erntereif.
Stängelkohl
Wissenswertes
Besonderheiten & Verwendung
Stängelkohl ist in Italien seit Jahrhunderten beliebt. Charakteristisch sind die zarten Blätter, Stängel und die kleinen Blütenknospen, die wie Brokkoli-Röschen aussehen. Sein Geschmack ist leicht nussig, mit einer feinen, pikanten Note. Verwendet wird er traditionell in Pastagerichten, als Gemüsebeilage oder gedünstet mit Knoblauch und Olivenöl.
- Verzehr-Tipp: Besonders fein ist Stängelkohl, wenn er jung geerntet wird – dann sind die Stängel und Knospen besonders zart.
Anbau & Pflege
Stängelkohl wächst besonders schnell: Bereits 6 Wochen nach der Pflanzung kann geerntet werden. Er wird von Ende April bis Juni ins Freiland gepflanzt und gedeiht auf nährstoffreichen, lockeren Böden.
- Pflege-Tipp: Die Pflanzen sollten regelmäßig geerntet werden, damit sie neue Seitentriebe bilden.
- Schutz-Tipp: Auch Stängelkohl wird von Schnecken gerne angeknabbert – daher Jungpflanzen schützen.
- Kohl-Tipp: Gegen Kohlweißling helfen Insektenschutznetze und Pflanznachbarn wie Sellerie oder Salbei.
Top für Hochbeet & Gemüsebeet
Im Hochbeet oder klassischen Gemüsebeet gedeiht Stängelkohl hervorragend. Durch seine kurze Kulturdauer ist er ideal, um Beete mehrfach im Jahr zu nutzen.
Pflanzpartner
- Besonders gute Nachbarn: Bohnen, Sellerie, Salbei, Dill.
- Ungünstig: Andere Kohlarten und Rettiche – erhöhen Krankheits- und Schädlingsdruck.
Gärtnerwissen
Stängelkohl ist eine der schnellsten Kohlarten im Garten. Durch die kurze Kulturdauer eignet er sich perfekt als Vorkultur oder Lückenfüller. Regelmäßige Ernte fördert den Austrieb neuer Knospen und verlängert die Erntezeit.
Rezeptidee – Pasta con Cime di rapa
Stängelkohl in Olivenöl mit Knoblauch und Peperoncino kurz anbraten und mit Pasta vermengen – ein klassisches italienisches Gericht mit würzigem Aroma.