Die Steirische Käferbohne ist nicht nur für ihre imposanten Hülsenfrüchte bekannt, sondern auch für ihre wunderschönen Blüten. Sie vereint Zierwert und kulinarischen Genuss auf einzigartige Weise.
Steirische Käferbohne
Wissenswertes
Besonderheiten & Verwendung
Die Käferbohne ist eine traditionelle Spezialität aus der Steiermark. Ihre großen, bunt gemusterten Bohnen sind eine Delikatesse, besonders beliebt in Salaten oder als Beilage zu deftigen Speisen. Gleichzeitig schmückt die Pflanze den Garten mit auffälligen, leuchtend roten Blüten und dient als natürlicher Sichtschutz.
Verzehr-Tipp: Käferbohnen müssen immer gekocht werden – roh sind sie ungenießbar. Am besten über Nacht einweichen und dann weich garen.
Anbau & Pflege
Die Pflanzung erfolgt von Mai bis Juni ins Freiland. Die Pflanzen benötigen stabile Rankhilfen – traditionell Bambusstangen oder Spaliere. Mit einer Höhe von bis zu 3 Metern entwickeln sie sich zu imposanten Kletterpflanzen. Nach 2–3 Monaten können die ersten Bohnen geerntet werden.
- Pflege-Tipp: Käferbohnen lieben feuchte Böden. Eine Mulchschicht schützt vor Austrocknung und hält den Boden gleichmäßig feucht.
- Schutz-Tipp: Junge Pflanzen sind anfällig für Schneckenfraß – gleich nach der Pflanzung schützen.
Top für Hochbeet & Gemüsebeet
Die Käferbohne ist ideal für den Anbau im Beet, passt aber auch ins große Hochbeet. Mit ihren Blüten und Ranken eignet sie sich perfekt als dekorativer Sichtschutz.
Pflanzpartner
- Besonders gute Nachbarn: Mais (klassische Stützpflanze), Gurken, Kürbis.
- Ungünstig: Zwiebeln, Knoblauch, Erbsen.
Gärtnerwissen
Die Käferbohne ist eine alte Kulturpflanze aus der Steiermark und zählt dort zum kulinarischen Kulturerbe. Sie ist frostempfindlich und sollte daher erst nach den Eisheiligen gepflanzt werden. In Kombination mit Mais wächst sie besonders gut, da dieser als lebendige Rankhilfe dient.
Rezeptidee – Steirischer Käferbohnensalat
Gekochte Käferbohnen mit Zwiebelringen, Kernöl, Essig und frischen Kräutern anmachen – ein steirischer Klassiker.