Leichtfüßig, verspielt und voller Leben: Die Oncidium wird nicht umsonst „Tanzende Orchidee“ genannt. Ihre Blüten wirken wie kleine Tänzerinnen im Wind – in Gelb, Braun oder Rosa bringt sie Bewegung und Eleganz ins Zimmer.
Tanzende Orchidee
Wissenswertes
Blüten wie ein Wirbeltanz
Zart, verspielt und voller Rhythmus: Die Oncidium stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika – viele Arten wachsen dort in luftiger Höhe auf Bäumen. Ihre filigranen Blüten wirken wie kleine Röckchen in Bewegung, oft in sonnigem Gelb mit braunen Punkten, manchmal in Rosa, Weiß oder Violett.
Bei guter Pflege bildet sie wahre Blütenwolken – locker, duftend, oft über viele Wochen hinweg. Viele Sorten blühen im Herbst oder Frühjahr, manche sogar mehrmals im Jahr. Mit etwas Glück und Geduld kann die Blüte bis zu zwei Monate andauern, da sich gerne noch Nachblüten oder Seitentriebe entwickeln. Neue Blüten erscheinen an frischen Trieben – also bitte nicht zu früh schneiden.
Helles Licht, Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht und eine stabile Umgebung fördern den Blütenansatz. Und bitte nicht umstellen, wenn sich Knospen zeigen – sie liebt Routine. Nach der Blüte: erst abwarten, ob sich noch etwas tut. Wird der Blütenschaft komplett braun und trocken, darf er nah an der Basis entfernt werden – aber Achtung: Die Pseudobulbe bleibt unangetastet. Sie ist das Herzstück für den nächsten Auftritt.
Für wen?
Für alle, die Orchideen lieben – aber auf der Suche nach einer luftig-leichten, verspielten Alternative zur Phalaenopsis sind.
Wissenswertes über die Oncidium-Arten