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Oncidium-Arten

Tanzende Orchidee

Das Bild zeigt eine Tiger-Orchidee mit gelben Blüten, die braun gefleckt sind, hervorgehoben vor einem unscharfen grünen Hintergrund.

Leichtfüßig, verspielt und voller Leben: Die Oncidium wird nicht umsonst „Tanzende Orchidee“ genannt. Ihre Blüten wirken wie kleine Tänzerinnen im Wind – in Gelb, Braun oder Rosa bringt sie Bewegung und Eleganz ins Zimmer.

  • Blütenfarbe

    gelb, orange

  • Standort

    hell

Infos auf einen Blick

Die Faktenbox

  • Gießen: Regelmäßig tauchen oder vorsichtig gießen, wenn das Substrat trocken ist – keine Staunässe
  • Licht: Sehr hell, aber ohne direkte Sonne – ideal am Ost- oder Westfenster
  • Temperatur: 18–24 °C – Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht (5–8 °C) fördern die Blüte
  • Düngen: Von März-Oktober alle 2 Wochen mit Orchideendünger nach Angabe
  • Erde: Locker, durchlässig – am besten eine hochwertige Orchideenerde
  • Tipp: Blütezeit meist im Herbst oder Frühjahr, Blühdauer bis zu 8 Wochen dank möglicher Nachblüte. Verblühte Stiele erst abschneiden, wenn sie vollständig eingetrocknet sind – die Pseudobulbe bleibt stehen.

Tanzende Orchidee

Wissenswertes

Blüten wie ein Wirbeltanz

Zart, verspielt und voller Rhythmus: Die Oncidium stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika – viele Arten wachsen dort in luftiger Höhe auf Bäumen. Ihre filigranen Blüten wirken wie kleine Röckchen in Bewegung, oft in sonnigem Gelb mit braunen Punkten, manchmal in Rosa, Weiß oder Violett.

Bei guter Pflege bildet sie wahre Blütenwolken – locker, duftend, oft über viele Wochen hinweg. Viele Sorten blühen im Herbst oder Frühjahr, manche sogar mehrmals im Jahr. Mit etwas Glück und Geduld kann die Blüte bis zu zwei Monate andauern, da sich gerne noch Nachblüten oder Seitentriebe entwickeln. Neue Blüten erscheinen an frischen Trieben – also bitte nicht zu früh schneiden.

Helles Licht, Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht und eine stabile Umgebung fördern den Blütenansatz. Und bitte nicht umstellen, wenn sich Knospen zeigen – sie liebt Routine. Nach der Blüte: erst abwarten, ob sich noch etwas tut. Wird der Blütenschaft komplett braun und trocken, darf er nah an der Basis entfernt werden – aber Achtung: Die Pseudobulbe bleibt unangetastet. Sie ist das Herzstück für den nächsten Auftritt.

Für wen?

Für alle, die Orchideen lieben – aber auf der Suche nach einer luftig-leichten, verspielten Alternative zur Phalaenopsis sind.

Wissenswertes über die Oncidium-Arten

  • Blütentanz im Mini-Rock
    Die gelben Blüten erinnern an wirbelnde Röcke – daher der Name „Dancing Lady Orchid“.
  • Epiphyt mit Anspruch
    Oncidium wächst in der Natur auf Bäumen – sie liebt luftige Wurzeln und gute Belüftung.
  • Duftend und ausdauernd
    Viele Sorten duften fein und blühen mehrere Wochen – mit Nachblüte sogar bis zu zwei Monate.
  • Nur schneiden, wenn’s trocken ist
    Verblühte Stiele erst abschneiden, wenn sie braun und eingetrocknet sind – nie die Pseudobulbe verletzen.

     

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