Wenn draußen Kerzen leuchten, legt er los: Der Weihnachtskaktus ist ein echtes Blühwunder im Winter. Mit seinen leuchtenden Blüten in Rosa, Rot, Lachs oder Weiß bringt er Farbe in graue Tage – und blüht dann, wenn man es am wenigsten erwartet.
Weihnachtskaktus
Wissenswertes
Blütenwunder zur Bescherung
Er sieht aus wie ein Kaktus, fühlt sich aber mehr nach Tropenpflanze an: Der Weihnachtskaktus stammt ursprünglich aus den feuchten Nebelwäldern Brasiliens und wächst dort nicht auf dem Boden, sondern auf Bäumen – ganz ohne Dornen, aber mit Charakter. Seine abgeflachten, segmentierten Triebe hängen elegant über den Topfrand, und zur Adventszeit zeigt er, was er kann: üppige, sternförmige Blüten in kräftigen Farben, oft wochenlang. Damit er zuverlässig blüht, braucht er eine Ruhepause ab Oktober – etwas kühler, weniger gießen, kein Dünger. Im Spätherbst reagiert er auf den natürlichen Tagesrhythmus: weniger Licht, kühlere Nächte – und zack, da sind die Knospen. Wer ihn dann in Ruhe lässt und nicht umstellt, wird mit einem farbenfrohen Weihnachtsgruß aus dem Blumentopf beschenkt.
Für wen?
Für alle, die Pflanzen lieben, die mitdenken – und zur schönsten Zeit des Jahres mit Blüten überraschen.
Wissenswertes über den Weihnachtskaktus
- Blüht zur Weihnachtszeit
Sein Name ist Programm – mit etwas Vorbereitung blüht er pünktlich im Advent. - Kaktus ohne Wüste
Er stammt aus tropischen Höhenlagen – also lieber luftfeucht und halbschattig statt heiß und trocken. - Ruhe für die Blüte
Ab Oktober hilft eine kurze Trocken- und Kältephase beim Knospenbilden. - Bitte nicht drehen
Während der Knospenbildung nicht umstellen – sonst wirft er sie ab. - Farbenspiel vom Feinsten
Von Pink bis Weiß – je nach Sorte leuchten die Blüten in verschiedenen festlichen Farben.