Der Wilde Brokkoli bringt Abwechslung in Beet und Küche: mit seinen bunten Rosetten ist er ein Hingucker für Gemüse-Fans – und besonders zart im Geschmack.
Wilder Brokkoli
Wissenswertes
Besonderheiten & Verwendung
Im Gegensatz zum klassischen Brokkoli bildet der “Sprossenbrokkoli” viele kleine Rosetten statt eines großen Kopfes. Die Farben reichen von grün bis violett und bringen Vielfalt auf den Teller. Sein Geschmack ist mild, fein und leicht nussig. Besonders gedämpft behält er seine schöne Farbe.
- Verzehr-Tipp: Wilder Brokkoli eignet sich hervorragend für Wokgerichte, Pasta oder einfach kurz gedämpft mit etwas Olivenöl und Parmesan.
Anbau & Pflege
Der Wilde Brokkoli wird von Mai bis Juni ins Freiland gepflanzt. Bereits nach 2–3 Monaten ist er erntereif. Ein besonderer Tipp: Der Mitteltrieb sollte nach ca. 2 Wochen entfernt werden – so entwickelt die Pflanze viele kleine, gleichmäßige Rosetten.
- Pflege-Tipp: Gleichmäßige Wasserversorgung ist wichtig, damit die Rosetten zart bleiben.
- Schutz-Tipp: Schnecken lieben auch den Wilden Brokkoli – daher Jungpflanzen von Beginn an schützen.
- Kohl-Tipp: Kohlweißling und Raupen können großen Schaden anrichten. Insektenschutznetze und Nachbarn wie Sellerie oder Salbei helfen, Befall zu vermeiden.
Top für Hochbeet & Gemüsebeet
Wilder Brokkoli passt hervorragend ins Beet und Hochbeet. Durch seinen lockeren Wuchs eignet er sich auch für dekorative Mischpflanzungen.
Pflanzpartner
- Besonders gute Nachbarn: Sellerie, Bohnen, Salbei, Dill.
- Ungünstig: Andere Kohlarten, Rettiche – erhöhen Krankheits- und Schädlingsdruck.
Gärtnerwissen
Wilder Brokkoli ist pflegeleicht und bringt durch die regelmäßige Rosettenbildung eine lange Erntezeit. Er liebt – wie alle Blumenkohlarten – kalkhaltige Böden und gedeiht im Halbschatten besser, da die Rosetten bei zu viel Sonne an Farbe verlieren können.
Rezeptidee – Bunter Brokkoli aus dem Wok
Wilde Brokkoliröschen mit etwas Knoblauch, Chili und Olivenöl kurz im Wok anbraten. Mit Sojasauce ablöschen – farbenfroh, knackig und würzig.