Wenn draußen alles grau ist, bringt Winterkresse frische Vitamine auf den Teller. Das würzige Wildgemüse wächst, wenn andere Kräuter längst Pause machen – perfekt für die Feierabendküche im Herbst und Winter. Mit ihrem mild-pfeffrigen Aroma erinnert sie an Rucola, ist aber deutlich zarter im Geschmack.
Winterkresse
Wissenswertes
Geschmack & Verwendung
Winterkresse schmeckt leicht scharf und aromatisch, ideal für Salate, Pestos oder Kräuterquark. Auch als Würze in Suppen oder warmen Gerichten passt sie hervorragend.
- Tipp: Junge Blätter sind besonders fein und zart, ältere Blätter bringen mehr Würze.
Anbau leicht gemacht
Winterkresse ist unkompliziert und wächst zuverlässig von September bis Oktober. Sie mag humose, nährstoffreiche Erde und einen sonnigen bis halbschattigen Standort.
- Pflege-Tipp: Gleichmäßig feucht halten, Staunässe vermeiden. Bei Frost unterstützt ein leichtes Vlies das Wachstum und verlängert die Erntezeit.
- Extra: Auch im Topf oder Hochbeet fühlt sie sich wohl – ideal für Balkon und Terrasse.
Pflanzpartner / Mischkultur
• Gute Nachbarn: Feldsalat, Spinat, Schnittlauch – alle lieben ähnliche Bedingungen.
• Fördernde Partner: Dill und Radieschen – sie lockern den Boden und fördern das Wachstum.
Ernte-Tipp
Etwa 6–8 Wochen nach dem Pflanzen kannst du die ersten Blätter schneiden. Ernte regelmäßig, bevor die Pflanzen blühen – dann bleiben die Blätter zart. Bei mildem Wetter treibt Winterkresse immer wieder neu aus, so hast du den ganzen Winter über frisches Grün.
Gärtnerwissen kompakt
Achte auf gleichmäßige Feuchtigkeit, besonders in Töpfen. Bei anhaltendem Frost das Vlies locker auflegen – so wächst sie sogar im Januar weiter.
Rezeptidee – Winterkresse-Pesto mit Walnüssen
100 g Winterkresse, 50 g Walnüsse, 50 g Parmesan, 1 Knoblauchzehe und 100 ml Olivenöl fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken – passt perfekt zu Pasta, Kartoffeln oder frischem Brot.