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Hyssopus officinalis

Ysop

Ein Bündel Ysop (Hyssopus officinalis) hängt an einer Holzstange zusammen mit anderen Kräutern wie Thymian und Ringelblumen. Die Kräuter sind mit Schnüren zusammengebunden und lassen eine rustikale Atmosphäre entstehen.

Heilpflanze - Küchenkraut - Räucherpflanze

Ysop, eine traditionsreiche Heil- und Gewürzpflanze, beeindruckt mit ihren leuchtend blauen Blüten und dem intensiven, aromatischen Duft. Diese winterharte Staude ist ein wahrer Alleskönner: Sie fördert die Biodiversität, verleiht naturnahen Gärten Struktur und dient zugleich als Küchenkraut, Heilpflanze und Räucherpflanze. Mit ihrer langen Blütezeit von Juni bis Oktober ist sie zudem ein Magnet für Bienen und Schmetterlinge.

  • Blütenfarbe

    blau

  • Standort

    sonnig, halbschattig

  • Frosthart

  • Insektenfreundliche Blüten

  • Blütezeit

    Juni, Juli, August, September, Oktober

  • Höhe

    40 cm

  • Breite

    30 cm

  • Gießen

    Regelmäßig Wasser

  • Düngen

    Wenig Düngen

Infos auf einen Blick

Die Faktenbox

  • Lebensform: winterhart
  • Höhe/Breite: 40 cm hoch / 30 cm breit
  • Blütenfarbe: bau
  • Blütezeit: Juni-Oktober
  • Insektenfreundlich: ja
  • Standort: sonnig
  • Boden: normaler, gut durchlässiger Gartenboden
  • Feuchtigkeit: regelmäßig gießen
  • Düngen: wenig düngen
  • Pflege: unkompliziert, gelegentlich zurückschneiden
  • Verwendung: Küchenkraut, Heilpflanze, Räucherpflanze

    ERNTE

  • Was: das blühende Kraut
  • Wann: während der Blütezeit im Sommer
  • Wie: frisch oder getrocknet verwenden

Ysop

Wissenswertes

LEBENSFORM & WUCHSEINGENSCHAFTEN

Ysop ist eine mehrjährige, winterharte Staude, die bis zu 40 cm hoch und etwa 30 cm breit wird. Die kompakten, buschigen Pflanzen tragen ab Juni zahlreiche kleine, tiefblaue Blüten, die bis in den Herbst hinein für Farbakzente sorgen. Durch ihren dichten Wuchs eignet sich die Pflanze auch ideal als niedrige Beetbegrenzung oder für naturnahe Gärten. Mit ihrem Wildstauden-Charakter fügt sie sich harmonisch in natürliche Pflanzkonzepte ein und ist besonders für Wildstaudenbeete geeignet.

FÖRDERT DIE BIODIVERSITÄT

Ysop ist eine wertvolle Nahrungsquelle für heimische Wildbienen und andere Bestäuber. Besonders Wildbienen wie die Garten-Wollbiene und die Gewöhnliche Pelzbiene sowie Hummeln wie die Erdhummel und die Ackerhummel werden von den nektarreichen Blüten angezogen. Auch Schmetterlinge wie der Kleine Fuchs oder der Admiral profitieren von Ysop. Dank seiner langen Blühtezeit von Juni bis Oktober bietet er über Monate hinweg Nahrung und trägt aktiv zur Förderung der Biodiversität bei.

STANDORT & BODENEIGENSCHAFTEN

Die Pflanze bevorzugt einen sonnigen Standort und gedeiht am besten in durchlässigen, nährstoffarmen Böden. Schwere, feuchte Böden sollten vermieden werden, da Ysop empfindlich auf Staunässe reagiert. Eine sandige oder kiesige Erde bietet ideale Bedingungen.

PFLEGE & RUNDHERUM

Ysop ist ausgesprochen pflegeleicht. Regelmäßiges Gießen sorgt dafür, dass die Pflanze gesund bleibt, wobei sie Trockenperioden gut verträgt. Da sie wenig Nährstoffe benötigt, sollte sparsam gedünkt werden. Ein leichter Rückschnitt im Frühjahr oder nach der Blüte fördert einen kompakten Wuchs und regt die Neubildung von Trieben an.

HEILPFLANZE MIT TRADITION

Seit Jahrhunderten wird Ysop als Heilpflanze geschätzt. Seine ätherischen Öle wirken entzündungshemmend und schleimlösend. Traditionell wird er bei Erkältungen, Verdauungsproblemen und zur allgemeinen Kräftigung eingesetzt. Ein Tee aus Ysop wirkt wohltuend und beruhigend.

KULINARISCHE IDEEN IN DER KÜCHE

Ysop verleiht Gerichten eine aromatische, leicht bittere Note. Seine Blätter können frisch oder getrocknet verwendet werden:

  • Suppen und Eintöpfe: Ysop passt hervorragend zu deftigen Gerichten.
  • Krautige Mischungen: Kombiniert mit anderen Kräutern wie Thymian und Rosmarin ergibt er eine aromatische Würze.
  • Liköre: Ysop findet traditionell auch in der Herstellung von Likören und Spirituosen Verwendung.

YSOP HALTBAR MACHEN

Ysop kann auf verschiedene Weise haltbar gemacht werden:

  • Trocknen: Die Triebe kurz vor oder während der Blüte schneiden und an einem schattigen, luftigen Ort trocknen.
  • Einlegen: Frische Blätter in Olivenöl einlegen, um aromatisierte Öle herzustellen.

 

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