Die Zuckererbse gehört zu den beliebtesten Frühlingsgemüsen. Ihre knackigen Hülsen können mitsamt den zarten Erbsen im Inneren gegessen werden – ein süßlicher Genuss direkt vom Strauch.
Zuckererbse
Wissenswertes
Besonderheiten & Verwendung
Im Gegensatz zu Markerbsen werden bei der Zuckererbse nicht nur die Körner, sondern auch die zarten Hülsen verzehrt. Sie sind besonders süß und knackig und eignen sich perfekt als Snack direkt im Garten, für Wokgerichte oder als feine Gemüsebeilage.
- Verzehr-Tipp: Zuckererbsen am besten jung ernten – dann sind die Hülsen dünn, zart und besonders aromatisch.
Anbau & Pflege
Die Pflanzung erfolgt von April bis Mai ins Freiland. Schon nach etwa 2 Monaten kann geerntet werden. Zuckererbsen brauchen eine Rankhilfe, an der sie bis zu 1,5 m hoch wachsen können.
- Pflege-Tipp: Regelmäßiges Ernten verlängert die Blüte- und Erntezeit erheblich.
- Schutz-Tipp: Jungpflanzen sind anfällig für Schneckenfraß – gleich nach dem Auflaufen schützen.
Top für Hochbeet & Gemüsebeet
Zuckererbsen gedeihen hervorragend im Hochbeet und im Gemüsebeet. Mit ihren zarten weißen Blüten und knackigen Hülsen sind sie nicht nur nützlich, sondern auch hübsch anzusehen.
Pflanzpartner
- Besonders gute Nachbarn: Karotten, Salat, Radieschen.
- Ungünstig: Zwiebeln, Knoblauch, Bohnen.
Gärtnerwissen
Zuckererbsen sind eine der ersten Hülsenfrüchte im Jahr. Da sie den Boden mit Stickstoff anreichern, sind sie ideale Vorkulturen für nachfolgendes Gemüse.
Rezeptidee – Knackige Zuckererbsen aus dem Wok
Frische Zuckererbsen mit etwas Knoblauch und Olivenöl im Wok kurz anbraten, mit Sojasauce ablöschen – fertig ist eine leichte, aromatische Beilage.