Der Zuckerhut ist ein besonderer Herbstsalat: robust, knackig und mit seinen großen Köpfen bestens für die Winterküche geeignet.
Besonderheiten & Verwendung
Der Zuckerhut verdankt seinen Namen der länglichen, festen Kopfform, die an einen Zuckerhut erinnert. Sein Geschmack ist leicht herb, dabei frisch und knackig. Er eignet sich hervorragend für Wintersalate, lässt sich aber auch kurz dünsten oder überbacken. Besonders geschätzt ist er, weil er lange haltbar ist – ein wertvolles Gemüse für die kalte Jahreszeit.
- Verzehr-Tipp: Die äußeren Blätter sind etwas herber, die inneren zart und mild.
Anbau & Pflege
Der Zuckerhut wird von Juni bis August ins Freiland gepflanzt. Nach einer Kulturdauer von rund 4 Monaten können die Köpfe im Herbst geerntet werden. Er liebt sonnige bis halbschattige Standorte und nährstoffreiche Erde. Gleichmäßige Wasserversorgung ist wichtig, damit die Köpfe saftig bleiben.
- Pflege-Tipp: Vor der Kopfbildung leicht anhäufeln fördert die Standfestigkeit. Nach der Ernte die Wurzeln mitentfernen, um Krankheiten vorzubeugen.
- Schutz-Tipp: Auch Zuckerhut ist bei Schnecken beliebt – daher gleich beim Pflanzen auf Schutz achten.
- Kohl-Tipp: Ein Insektenschutznetz hilft, Raupen und Kohlfliegen fernzuhalten.
Top für Hochbeet & Gemüsebeet
Zuckerhut gedeiht am besten im klassischen Gemüsebeet oder im Hochbeet. Dort hat er ausreichend Platz, um seine großen, festen Köpfe zu bilden.
Pflanzpartner
- Besonders gute Nachbarn: Sellerie, Bohnen, Spinat, Dill, Tagetes.
- Ungünstig: Andere Kohlarten oder Rettiche – erhöhen Krankheits- und Schädlingsdruck.
Gärtnerwissen
Zuckerhut ist ein besonders lagerfähiger Herbstsalat. Kühl und luftig gelagert, hält er sich mehrere Wochen bis Monate – und versorgt so auch im Winter mit frischem Grün.
- Zwischensaat-Tipp: Spinat eignet sich hervorragend als Lückenfüller zwischen Kohlpflanzen, da er schon geerntet werden kann, bevor der Kohl richtig Platz braucht.
Rezeptidee – Überbackener Zuckerhut
Zuckerhut in Streifen schneiden, kurz dünsten und in eine Auflaufform geben. Mit Sahne, Käse und Gewürzen überbacken – eine herzhafte Winterdelikatesse.